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Eheähnliches Zusammenleben vorbei?   guter beitrag schlechter beitrag
urbade
11-feb-11
Hallo,

Es gab ja bis vor einiger Zeit die Möglichkeit, sich vom Konsulat ein "eheähnliches Zusammenleben" attestieren zu lassen und an das Visum des Partners anzuhängen.
Nun scheint das Konsulat dieses "Cohabitation certificate" nicht mehr ausstellen zu wollen (siehe http://www.shanghai.diplo.de/Vertretung/shanghai/de/04/Konsularischer__Service/Konsularhilfe.html). Mir wurde gesagt, dass das Konsulat sich dem in der Tat verweigert.
Hat jemand Erfahrungen gemacht? Gibt es noch andere Möglichkeiten als zu heiraten?

Viele Grüße!

PS. Ich finde die Erklärung auf des Konsulats "Den Begriff der "heterosexuellen Lebensgemeinschaft" (eheähnliche Gemeinschaft) kennt das deutsche Recht [..] nicht" albern. (1) Wieviele Dokumente unterschreibe ich, die ich für Unsinn halte?
(2) Die Arbeitsagentur sieht das anders und macht in Deutschland den Partner mit haftbar, oder? Naja...
 
 
aw: Eheähnliches Zusammenleben vorbei?   guter beitrag schlechter beitrag
kreisklasse
01-apr-11
So also versucht das deutsche Konsulat die deutschen Maenner zu Chinesischen Freundinen zu "ueberreden". Ganz schoen gerissen ;-)
 
 
aw: Eheähnliches Zusammenleben vorbei?   guter beitrag schlechter beitrag
petermedia
01-apr-11
Nun das ist schon seit einiger Zeit so.
In den letzten Jahren hat das Konsulat/Botschaft einige " good will Bescheinigungen" abgeschaft, u.a eben die oben genannte Bescheinigung aber für viele noch grvierender die " good will visas" in den chinesischen Pässen von binationalen Kindern.
Ich halte das auch für kleinkarriert, aber in der letzten Konsequenz ist es leider rechtlich nicht anfechtbar.
Act2
Es ist nichts neues das verswchiedene Rechtsgebiete in Deutschland, unterschiedliche Interpretationen haben, wobei Sozialgesetzbuch und z.B Steuerrecht nur ein Beisoiel sind.
Auch das ist leider erfolglos bis zum Bundesverfassungsgericht durchprozessiert worden, mit dem Ergebnis, dass es keinen Verstoss gegen das GG ist bei unverheirateten Partnern von Bedarfsgemeinschaft zu sprechen, im Steuerrecht aber nur die amtliche Ehe poistiv zu sanktionieren. Ein anderes Beispiel ist die Familienversicherung in der GKV.

Letztendlich bleibt natürlich das Rechtsempfinden, dass der Staat sich die Gestzte so biegt wie er sie braucht, und im Falle der diplomatischen Vertretungen isch n icht an der Lebenswirklichkeit von den Menschen oreintiert, sondern stumpf den Weg des geringsten Widerstandes geht.
In China ja nichts neues.
 
 
aw: Eheähnliches Zusammenleben vorbei?   guter beitrag schlechter beitrag
Kefir
20-mai-11
Das können wir leider nur bestätigen. Bisher sei es wohl so gewesen, dass das Konsulat wenigstens noch ein Bescheinigung über das Zusammenleben ausgestellt hatte. Auch das wird jetzt mit z.T. harschen Tönen verweigert.

Es beschleicht einen das Gefühl, dass es unseren Behörden schlicht und ergreifen egal ist, was mit den Mitbürgen geschieht. Ist dies vielleicht schon eine versteckte Form des Heiratszwanges?

Leider bleibt auch auf die Frage: "was können wir denn machen" auch auf der anderen Seite der Glasscheibe nur ein Schulterzucken. Nichts kann man machen.

Nichts.

Gibt es noch andere hier mit ähnlichen Erfahrungen und welche Lösungsansätze könnten noch da sein? Wiederholte Einreise über Hongkong? Pseudo-Beschäftigung / Praktikum oder was macht Ihr?

Gruß,
Kefir.
 
 
(thread closed)

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