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Austritt von dt. gesetzlichen Krankenvers   guter beitrag schlechter beitrag
hkw (Gast)
24-jan-12
Hallo Alle,

ich habe eine Frage:

ich arbeite zur Zeit auf einem Entsendungsvertrag (ein deutscher Arbeitsvertrag) fuer eine dt. Gesellschaft in China. Meine Verguetung ueberschreitet bereits die Beitragsbemessungsgrundlage der gesetzlichen Krankenversicherung. Ich bin zur Zeit da freiwillig versichert.

Gibt es Moeglichkeit, dass ich fuer den Entsendungszeitraum eine Anwartschaft bei der gesetlichen Krankenversicherung bilde und bei einem privaten Versicherer der Auslandskrankenversicherung versichern lasse? Macht es Sinn? Ich habe wirklich kein Interesse, soviel bei der gesetlichen Krankenversicherung zu zahlen und so schlechte Leistung zu beziehen.

Habt Ihr eine Auslandskrankenversicherung mit gutem Preis-Leistungs-Verhaeltnis zu empfehlen?

Vielen Dank im Voraus

hkw90
 
 
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Brot&Buddah (Gast)
25-jan-12
Kann schon sein, daß dies die richtige Vorgehensweise ist. Gesetzliche Krankenkasse=>Anwärterschaft=> private Auslandskrankenversicherung. Zahlt die gesetzliche Kasse eigentlich in China?

Die Allianz Private Krankenversicherung hat ein gutes P&L-Verhältniß. Achte aber bei denen darauf, daß die Dich hinterher auch wieder rauslassen, weil an mir kleben die wie eine "feuchte Nudel".
 
 
aw: Austritt von dt. gesetzlichen Krankenvers   guter beitrag schlechter beitrag
helfer
25-jan-12
Die deutsche gesetzliche KV zahlt nicht in China.

Es macht schon Sinn eine Anwartschaft zu zahlen, wenn man nach der rueckkehr wieder in die GKV zurieck will, ansonsten ist dies nicht mehr moeglich.

Den vollen Betrag zu zahlen macht keinen Sinn.
 
 
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LosCampos
25-jan-12
Natuerlich kommt man zurueck in die GKV wenn man man zurueck nach D geht! Warum sollte die einen nicht nehmen wenn man einen Job in D hat oder selbstaendig wird?

Die Auslands-KV hat nichts mit der deutschen KV zu tun. Du kannst ohne Problem in D aus der KV raus und Dich separat bei einer Auslands-KV versichern. Ob eine Anwartschaft Sinn macht muss jeder selbst wissen... Habe mit der Allianz Worldwide Care gute Erfahrungen gemacht. Haben aber nichts mit der Allianz Privat KV zu tun.
 
 
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Nadine (Gast)
25-jan-12
Es gab vor einigen Jahren wohl mal eine Grundsatzentscheidung, dass die gesetzliche Krankenversicherung Rückkehrer nicht einfach ablehnen darf. Seitdem hört man zumeist, dass eine Anwartschaft nicht mehr notwendig sei. Ich habe es auch riskiert und die GKV hat mich nach meiner Rückkehr nach Deutschland problemlos wieder aufgenommen.

Ich hatte im Ausland den Tarif AVl der DKV und war damit sehr zufrieden.
Was jedoch wegfällt, ist, sich beim Deutschlandurlaub mal eben die Zähne machen zu lassen oder zum Hausarzt zu gehen. Die DKV übernimmt beim Heimaturlaub nur Notfälle.
 
 
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Pille (Gast)
25-jan-12
"Es macht schon Sinn eine Anwartschaft zu zahlen, wenn man nach der rueckkehr wieder in die GKV zurieck will, ansonsten ist dies nicht mehr moeglich."
Das das Unsinn war hat ja LosCampos schon geschrieben, den Rest hat Nadine dazu gefügt. Ich denke mal das der Thread zu wichtig ist, um von sagen wir mal gefährlichem Halbwissen zerschrieben wird.
 
 
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helfer
25-jan-12
Wie Pille bereits gesagt hat ist dieses Thema zu wichtig, als dass man hier falsvhes wissen verbreiten sollte! Ich muss aber zugeben, dass sicdie Gesetzeslage in den letzten Jahren geaendert hat und der Langzeitexpat nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist....

Fakt, war man bei seiner Abreise ins Ausland ein freiwilliges Mitglied (was auf den Thread Opener zutrifft), so wird man nach seiner Rueckkehr nur wieder in die GKV kommen wenn man eine Anwartschaft hat oder ein Gehalt unter der BMG.

http://reuter.mit.edu/dfgwiki/Krankenversicherung
 
 
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hkw (Gast)
27-jan-12
Hallo Alle,

ich muss noch um Eure Hilfe bitten. Mein Versicherer TK laesst mich jedoch nicht austreten (weder mit noch ohne Anwartschaft) mit der Begruendung, dass ich ein deutsches Anstellungsverhaeltnis habe und weiterhin in Deutschland versicherungspflichtig bin. Ich kann nur dann austreten, wenn ich eine private Krankenvollversicherung nachweisen kann. Das Produkt Auslandskrankenverischerung wie z.B. von DKV ist nicht ausreichend.

Aber ich befinden mich zur Zeit sowie so im Wesentlichen in China. Wozu brauche ich eine deutsche Krankenvollversicherung, die eher Versicherungsschutz in Deutschland bezweckt? Wie habt ihr geschafft, auszutreten?

bin fuer jeden Rat dankbar. vielen Dank!

hkw
 
 
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helfer
27-jan-12
Austreten? In welchem film bin ich jetzt? In Deutschland ist es verpflichtend, dass jeder Arbeitnehmer bei einer KV versichert ist, fuer die Anmeldung ist der Arbeitgeber zustaendig. Buittebsn deine HR Abteilung wenden.
 
 
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rueckwanderer (Gast)
28-jan-12
@ nadine
die letzte KV bei der man in D . war ist verpflichtet
eine/n wieder aufzunehmen.
 
 
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Frieder Demmer
29-jan-12
Aktuell nur sehr am Rande mein Thema. Rueckwanderer hat grundsätzlich recht, weil die GKV im Ausland nicht leistet, Du also nicht etwa gehen willst, sondern einen anderen Dienstleister BRAUCHST. Das darf Dir nicht zum Nachteil ausgelegt werden. ABER: Wir kommen mal wieder an den Punkt, wo das in einem Forum zäh wird, weil es für sachgerechte Auskünfte um individuelle Details geht:

Was sagt Dein Vertrag zum Thema Einsatzort und relevanter Krankenversicherung?

Hat Deine Firma Entsendungserfahrung? Dann sollte es HR wissen oder ,man hat ggf. einen Dienstleister des Vertrauens

Was verstehst Du unter "im Wesentlichen" in China?

Hast Du mit versicherte Familienmitglieder?

Hast Du der TK eine Reisekrankenversicherung, oder eine echte Auslandskrankenversicherung nachgwiesen?

Selbst diese versichern in aller Regel Leistungen in D nur über Kulanz - würdest Du ggf. regelmäßige Behandlungen in D benötigen (wieder Thema "im Wesentlichen")?

Wie würdest Du das dann deckeln?

Grundsätzlich:

Die gesetzliche Krankenversicherung gehört zum Rechtskreis der Sozialversicherungen. Im Deutschen Sozialversicherungsrecht gelten grundsätzlich Antragsprinzip und Beratungspflicht.

In der Kombination bedeuteten beide Rechte/Pflichten, dass die Krankenversicherung verpflichtet ist, eine an sie gerichtete Sachanfrage, z.B.: "Ich möchte wissen, wie ich als freiwillig bei Ihnen Versicherte, mich wirksam und zu den günstigst möglichen Konditionen für den Zeitraum meiner Entsendung krankenversichern kann und wie ich anschließend in das jetztige Versicherungsverhältnis zurück kehren kann. Könnte ich meinen TK-Vertrag evtl. ruhen, und dann wieder aufleben lassen? Könnte ich austreten und dann nach der Entsendung wieder aufgenommen werden?", an eine kompetente Person weiter zu geben und Dir diesbezüglich dann sachlich richtige Information zukommen zu lassen.

Du kannst Dir einen PERSÖNLICHEN Beratungstermin geben lassen. In der Regel wird man Dir da Informaterialien mitgeben wollen - dann lass Dir dadrin ausdrücklich zeigen und markieren, wo die Dinge stehen, die DU genau persönlich brauchst! Achte gut darauf, ob der Mitarbeiter Dir den Eindruck macht, jemals eine Entsendung selbst abgewickelt zu haben, das ist in vielen Regionalbüros eher selten! Ist das nicht der Fall, lasse Dich unbedingt kompetent weiter vermitteln.

Das alles sollte man mit Nachdruck aber freundlich verfolgen: Die "wir lassen Sie nicht raus"-Antwort klingt nach leicht gespannter Atmosphäre...).

Wenn Du dann im Anschluss an diesen Vorgang einen Schritt auf Grund einer nachweislich falschen Auskunft machen würdest, haftet die GKV für die Folgen.

Für die geschätzten Mitglieder dieses Forums inklusive mir gilt das nicht ;-).
 
 
aw: Austritt von dt. gesetzlichen Krankenvers   guter beitrag schlechter beitrag
helfer
29-jan-12
Gut, ich verabschiede mich malbdann aus diesem Thread und ueberlasse Frieder und Rurckwanderer das zfelf, wuerde aber allen sehr empfehlen mein Link mit Verstand zu lesen und fuer Frieder noch einmal die Zusammenfassung, eine Rueckkehr fuer ein freiwilliges Mitglied in einer GKV ist bei einem Auslandsaufenhalt nur ueber eine Anwartschaft zu erreichen oder man verdiwnt weniger als die BMG nach der Rueckkehr in D.
 
 
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Auswanderin (Gast)
29-jan-12
@rueckwanderer
Bitte durchbQuellen belegen, ansonaten ist das Schmarn und Irrefuehrung.
 
 
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BSE
29-jan-12
Lehne mich jetzt ganz weit aus dem Fenster un behaupte, daß man aus der GKV nur dann austreten kann, wenn man sich oberhalb der Einkommensgrenze für GKV befindet. Meines Wissens nach sind das Brutto circa 80K/Jahr. Tritt man aus, geht die Versichererpflicht vom AG an den AN über.
Einmal ausgetreten kann man nur dann wieder zurück, wenn das Einkommen wieder unter die Grenze sinkt, eine "Rücknahmepflicht" der GKV gibt es nicht.
Eine deutsche GKV haftet auch im Ausland, allerdings sind Zusatzverträge notwendig um die im Ausland höheren Kosten abzudecken.
Achtung: Infostand 2010!
 
 
aw: Austritt von dt. gesetzlichen Krankenvers   guter beitrag schlechter beitrag
hkw (Gast)
29-jan-12
vielen Dank an alle, die mir Rat gegeben haben.

ich habe bloedweise einen Entsendungsvertrag abgeschlossen, wo ich mich verpflichtet habe, eine Auslandskrankenversicherung abzuschliessen.
Nun wollte mir der AG nur bis der Hoehe erstatten, die er vom TK erhalten hat. D.h. ich muss jetzt das Risiko tragen, wenn der TK nicht die Kosten nicht in voller Hoehe erstattet.

Ich zahle monatlich ueber EUR 300 und habe wenig Lust, wenn die Kosten nicht komplett erstattet werden koennen. Insofern moechte ich nun die TK Mitglied ruhen lassen bzw. komplett austreten, wenn es moeglich ist, und eine Auslandskrankenversicherung abschliesse. Mit ueber EUR 300 kann man sicherlich ein gutes Produkt erwerben.

Der TK weist darauf hin, dass ich nur einer privaten Vollversicherung austreten kann. So ein Produkt "Auslandskrankenversicherung" wie von der DKV reicht nicht. Wozu brauche ich eine private Vollsicherung, wenn sie sowieso nur Versicherungsschutz in D. gewaehrt?

Der Entsendungsort ist in Shanghai. Ich bin aber ca. 1 bis 2 Monate in D. Das Produkt von DKV gewaehrt eine Erstattung der Notfallbehandlung in D. Das ist mir schon ausreichend. Ich habe auch keine mitversicherte Familienmitglieder.
 
 
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Frieder Demmer
30-jan-12
@helfer:

Du hast für den Fall des freiwillig Versicherten Recht.

Ich denke, als Kern sowohl Deines Wiki-Verweises, als auch meiner Einlassung erweist sich damit:

Wiki:
"Es gilt zu beachten, dass die Gesetzeslage sich in dem Sektor in der jüngeren Vergangenheit häufig geändert hat. Es herrschte eine Weile sogar bei den Versicherern eine große Unsicherheit. Dementsprechend sollte die Individualsituation rechtzeitig mit der entsprechenden Versicherung besprochen werden. Auf mündliche Aussagen sollte man nicht unbedingt vertrauen."

Einzig verlässlicher Weg ist es, VERBINDLICHE Auskünfte der jeweils relevanten Versicherer einholen!
 
 
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LittleTiger
30-jan-12
Hab mich mit dem selben Thema vor 3 Jahren geplagt weil ich auch die 300 Eur für eine KV in D nicht nachvollziehn konnte. So ein Quatsch auch. Private Ausland kostet 100 Eur oder weniger bei gleichen oder sogar besseren Leistungen.

Fakt ist aber mit dem Entsendungsvertrag bist / bleibst Du in Deutschland Sozialversicherungspflichtig. Dazu gehört auch die Krankenversicherung. Die schöner weise aber fürs nicht EU ausland ja nichts abdeckt, bzw nur über den Umweg wie Du es hast mit dem Arbeitgeber und dem Risiko das was nicht bezahlt wird. Die Krankenhäuser im "Westlichen" China sind allerdings auf Expats eingestellt und wenn Du nicht gerade zum Globuli-Akupunktur-und- Öko Shamanen gehst dann zahlt die TK auch.

Einzige Möglichkeit für dich ist wenn Du nicht über der Grenze liegst und eh Privat könntest dann musst Du komplett aus der Sozi versicherung raus.

Geht wiederum nur mit einem UNBEFRISTETEN Vertrag. Kann wie bei mir so aussehen das der Vertrag für 2 Jahre gilt und dann unbefristet weiterläuft falls keine der beiden Parteien ihn kündigt. Das reicht aus. Aber wie gesagt da muss dann dein Vertrag geändert werden und Du bist auch aus der Rente Arbeitslosen etc raus. Vor und Nachteile findest Du jede Menge Threads hier.
Dein Arbeitgeber würde hier sicher mitspielen da er ja auch die Sozi Beiträge für dich spart.

Mit der Rückkehr in die GKV haben Dir ja schon alle reichlich auskünfte gegeben aber ich will auch noch meinen Senf loswerden. Ich stimme LosCampos voll zu. In Zeiten schwindender Beitragszahler nimmt Dich jede GKV mit Handkuss. wenn Du einen Job hast. und natürlich keine chronische Krankheit mitbringst.
 
 
aw: Austritt von dt. gesetzlichen Krankenvers   guter beitrag schlechter beitrag
rueckwanderer (Gast)
30-jan-12
@ auswanderin. Quellen ? witzbold... Eigene Erfahrung
2010.
 
 
aw: Austritt von dt. gesetzlichen Krankenvers   guter beitrag schlechter beitrag
laoke
30-jan-12
Die Krankenversicherungs-Pflichtgrenze 2012 liegt bei >50850 Eur.

Quelle:

http://www.urs-beratung.de/Download_PDF/Personalwesen_%202012.pdf

Da sind auch die aktuellen Beitragsbemessungsgrenzen aufgelistet.


Beste Gruesse
 
 
aw: Austritt von dt. gesetzlichen Krankenvers   guter beitrag schlechter beitrag
Nadine (Gast)
31-jan-12
Nochmal kurz von mir, bei mir gab es kein Problem mit dem Austritt aus der GKV und ich lag vor Auslandsaufenthalt nicht über der Pflichtgrenze. War sowieso grad ganz passend, mein Studium war zu Ende und ich hätte auf einen anderen Vertrag umgestellt werden müssen und hab dann gesagt, nein danke, ich geh ins Ausland. Musste da nichts nachweisen. Nach Rückkehr bin ich auch nicht in dieselbe GKV zurück und lag auch gehaltsmäßig nicht unter der Bemessungsgrenze, sondern habe mir eine andere gesetzliche gesucht und mich dort freiwillig versichert. Vielleicht hab ich aber auch nur Glück gehabt?!

Zur Sozialversicherungspflicht (oder auch nicht) sowie Steuerthemen während der Entsendung hier noch ein guter Link bei der IHK Stuttgart:
http://bit.ly/x30EH6

Viel Erfolg!
 
 
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(thread closed)

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