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Was macht sie so besonders? 
Neue Kolumne: Third Culture Kids



Third Culture Kids von Guangzhou bis San Francisco: Zu Hause in einer immer globaleren Welt?
Foto © RooM / Fotolia u.a.
Ann Wöste (42), IHK-zertifizierte Trainerin, Coach und Mutter zweier Expat-Kinder, schreibt in Ihrer neuen Gastbeitragsserie auf kanton.pro über die Gruppe der sogenannten Third Culture Kids. Deutschsprachige Kinder, die in einem anderen Kulturkreis aufwachsen, glänzen als Erwachsene oft durch besonders hohe Anpassungsfähigkeit und Sprachkompetenz.

Bei Befragungen werden als Pluspunkt meist zuerst die Auslandserfahrung und das Erlernen einer neuen Sprache genannt. Es gibt, wenn nicht gerade an einem neuen Standort Pionierarbeit geleistet wird, gute deutsche oder internationale Schulen und Kindergärten. Oft haben Expats einen recht privilegierten Lebensstil und sie reisen in exotische Länder, so dass das Expat-Kinder-Leben reich an Mitteln und Eindrücken ist. All das klingt reizvoll und ist es auch! Kinder, die so aufwachsen dürfen, haben engen Kontakt zu zwei oder sogar mehreren unterschiedlichen Kulturen. Sie lernen, dass es zu bestimmten Fragen nicht nur die eine richtige Sichtweise gibt, sondern sie können schon früh ihre Perspektive verändern.

Doch wie Ann Wöste auch aus langjähriger Eigenerfahrung in Irland, Spanien, Portugal und China berichtet, ist nicht alles Gold, was glänzt. Verlängerte Adoleszenz, kulturelle Entwurzelung bis zu Depressionen... der Lebensstil von Third Culture Kids bringt auch Stolpersteine mit sich. Je besser Eltern über diese sensiblen Phasen Bescheid wissen, desto besser können Sie mit Planung, Bewusstsein und einem offenen Ohr für ihre TCKs den Weg ebnen, damit die vielen Vorteile am Ende überwiegen.

Diese Anfangskolume widmet sich der Begriffsklärung: Third Culture Kids, wer genau ist damit gemeint und was macht TCKs so besonders?

Zur Third-Culture-Kids Kolumne
Ann Wöste auf kanton.pro

Quelle: Ann Wöste     Kommentare: 0
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